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Umbau Kino Odeon Brugg
Das Kinotheater Odeon wurde 1920 von Albert Froelich erbaut und musste bis in die 80er Jahre mehrere unvorteilhafte 'Renovationen' über sich ergehen lassen. Von privater Seite wurde ein drohender Abbruch durch den Kauf verhindert, mit dem Ziel die Lokalitäten dem Kulturverein ARCUS, heute Kulturverein Odeon, zur Verfügung zu stellen.
Der Saal ist ein Licht- und Farbenspiel, eine eigene festliche Welt, anpassbar an die Stimmung der jeweiligen Veranstaltungen. Wie die künstlerischen Darbietungen, so soll auch die Hülle für die Besucher ein Sinneserlebnis sein.
Neben den bedeutenden Verbesserungen der elektro- und lüftungstechnischen und akustischen Anlagen ist die Bühneninfrastruktur auf den heutigen Stand gebracht, auch für Kindervorstellungen, die Bühne selbst ist vergrössert und die Sichtverhältnisse der Balkonplätze sind durch Erhöhung der Stufen verbessert. Die ursprüngliche, elegant geschwungene Form des Balkons ist wieder sichtbar gemacht.
Um die optische Präsenz des Kulturbetriebes ODEON in der Stadt möglichst zu verstärken, ist das Erdgeschoss-Foyer ausgeräumt, hell und einsehbar gemacht.
| Projekt | Umbau Kino Odeon Brugg |
| Kurzbeschrieb | Umbau Kino und Bar |
| Form | Umbau, Sanierung |
| Nutzung | Kultur, Dienstleistungen |
| Bauherrschaft | Privat |
| Ort | 5200 Brugg |
| Auftragsart | direkt |
| Zeitraum | 1997–1998 |
| Leistungsphasen | alle |
| Bauingenieurwesen | Dr. Mathis Grenacher Brugg |
| HLKS-Planung | Waldhauser Haustechnik AG Basel |
| Beleuchtungsplanung | Charles Keller Design AG St. Gallen |
| Akustik | Gandet Akustik Baden |
| Kunst am Bau | Jean Pfaff Zürich E-Ventallo |